Wohnformen

Das Wohnhaus Belpberg bietet 21 Wohnplätze an. Es bestehen vier Wohngruppen mit je vier bzw. fünf Einzelzimmern. Die Zimmer werden den individuellen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner angepasst und dementsprechend eingerichtet. Ergänzend gibt es Gemeinschafts-, Therapie- und Arbeitsräume sowie das öffentliche «Bistro Belpberg».

Studios

Für Menschen, die ihren Alltag selbständiger gestalten können, stehen im Erdgeschoss des Hauses drei Studios mit Kochgelegenheit und eigener Nasszelle zur Verfügung. Wir wollen darauf achten, dass diese Möglichkeiten von den Bewohnerinnen und Bewohnern auch genutzt werden können. Die Studios können auch als Übergangslösung für Menschen eingesetzt werden, die aus der Rehabilitation kommen und noch nicht genug Selbständigkeit erlangt haben, um wieder alleine zurechtzukommen.

Wohngruppe

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngruppen bilden eine Gemeinschaft, in der jedes Mitglied für sich und für die Anderen Verantwortung übernimmt, sodass ein kooperatives und sich gegenseitig unterstützendes Zusammenleben gewährleistet ist. Die Bewohnerinnen und Bewohner gestalten die Privat- und Intimsphäre so, dass sie sich zu Hause fühlen können. Gleichzeitig ist die Wohngruppe ein Lebensraum, der mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern geteilt wird.
Eine heterogene Zusammensetzung der Wohngruppe hinsichtlich Alter, Geschlecht, Behinderungsform und -grad wird als Chance für die Entwicklung der/des Einzelnen und für das Erleben der Gemeinschaft als Lebensqualität gesehen.

Autonomie der Bewohnerin und des Bewohners

Die angestrebte Autonomie für Bewohnerinnen und Bewohner richtet sich nach der «Normalität» im Leben. Wir gehen von der Autonomie der Nicht-Behinderten aus. Unter anderen betrifft dies den Eintritt selber, das Zimmer und dessen Einrichtung, die Freizeitgestaltung, die persönlichen Finanzen oder die Art der Pflege und Betreuung. In gewissen Bereichen hat sich die Autonomie dem Interesse der Gemeinschaft zu unterordnen.

Sprachleitfaden Behinderung

Menschen mit Behinderungen sollen einen respektvollen Umgang erfahren – auch dann, wenn über sie geschrieben oder gesprochen wird. Der Leitfaden soll aufzeigen, wie Menschen mit Behinderungen dargestellt werden möchten und auf welche Formulierungen zu verzichten ist.

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